Ein Geschenk des Augenblicks
KLEINES WORT – GROßE WIRKUNG
Dankbarkeit ist ein kleines Wort mit großer Kraft. Doch wie oft halten wir im Alltag inne, um Dankbarkeit wirklich zu spüren?
Ich selbst habe lange gebraucht, um die kleinen Momente der Dankbarkeit wirklich wahrzunehmen. Oft waren es die unruhigen Zeiten, die mich innehalten und fragen ließen: Wofür bin ich eigentlich gerade dankbar?
Warum hat Dankbarkeit mein Leben bereichert?
Dankbarkeit lenkt meinen Blick auf das, was wirklich zählt. Sie öffnet mein Herz für die kleinen Dinge, die sonst leicht im Trubel untergehen – das Lächeln meiner Kinder, die wärmende Sonne auf meiner Haut oder der Duft von frischem Kaffee am Morgen. Das ist übrigens etwas, was ich wirklich liebe. Morgens meinen Kaffee selbst aufbrühen, das frische Kaffeearoma riechen und danach auf der Terrasse genießen. In solch einem Moment lasse ich den Blick schweifen, komme im Tag an und freue mich auf ihn.
Es ist nicht immer leicht, an stressigen Tagen dankbar zu sein. Jedoch habe ich gelernt, dass genau dann die Dankbarkeit am meisten bewirken kann. Sie hilft mir, mich zu erden und neue Kraft zu finden.

Achtsamkeit und Dankbarkeit – eine perfekte Verbindung
Achtsamkeit hat mir geholfen, Dankbarkeit tiefer zu erleben. Wenn ich achtsam bin, nehme ich die kleinen Freuden des Lebens bewusster wahr. Indem ich mich bewusst auf den Augenblick konzentriere, öffnet sich mein Herz für Dankbarkeit.
Ich habe ein Ritual, was ich wirklich liebe. Im Laufe des Tages nehme ich mir einen Moment der Stille und schärfe meine Sinne. Ich fokussiere mich z.B. auf: Was sehe, höre, rieche oder fühle ich gerade? Diese kleinen Achtsamkeitsübungen geben mir das Gefühl, wirklich im Hier und Jetzt anzukommen.
Dankbarkeit in meinen Gedichten
Als Dichterin ist Dankbarkeit für mich eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Oft reichen schon wenige Worte, um die Essenz eines dankbaren Augenblicks einzufangen.
Ich erinnere mich an einen Morgen, an dem das Licht so sanft durch mein Fenster fiel. Es war so schön, dass ich dieses Gedicht (ein Akrostichon) schrieb:
Dankbar
Dankbar.
Aus tiefster Seele.
Nicht nur ein bisschen.
Kaum vergleichbar dieses
Besonders innige Gefühl
Aufrichtiger Dankbarkeit durch den
Reichtum an Liebe.
Solche Augenblicke geben mir das Gefühl, verbunden zu sein – mit mir selbst und der Welt um mich herum.
In den Alltag integrieren
Im letzten Jahr habe ich gemerkt, dass mir solche dankbaren Momente sehr helfen. Deshalb habe ich mir für das neue Jahr vorgenommen, noch mehr Dankbarkeit zu zelebrieren. Ich möchte vor allem mehr die Dinge wahrnehmen, die nicht selbstverständlich sind oder „mir zugeflogen“ kommen. Die Augenblicke, die einen neuen Weg bereiten.
Wofür bist Du heute dankbar?
Vielleicht möchtest Du es auch spüren. Halte gern einen Moment inne. atme tief durch und frage dich: Wofür bin ich jetzt, in diesem Augenblick, dankbar?
Vielleicht möchtest Du deine Gedanken in einem Gedicht festhalten oder einfach still genießen. Es muss nichts Großes sein – manchmal reicht es, den warmen Tee in den Händen zu spüren oder den Regen auf der Haut zu fühlen.
Vielleicht möchtest Du aber gern einen Augenblick der Dankbarkeit mit jemanden teilen.
Denn eines habe ich gelernt: Dankbarkeit verbindet und schenkt dem Leben Glanz.